Dunkelwelt: Unterschied zwischen den Versionen
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Dunkelwelten eignen sich außerdem besonders gut für astronomische Beobachtungen – es fehlen die natürlichen Störfaktoren wie Atmosphäre oder Sonne. | Dunkelwelten eignen sich außerdem besonders gut für astronomische Beobachtungen – es fehlen die natürlichen Störfaktoren wie Atmosphäre oder Sonne. | ||
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Aktuelle Version vom 14. Juli 2026, 17:51 Uhr
Als Dunkelwelt beziehungsweise als Dunkelplanet werden im Allgemeinen Planeten betrachtet, die nicht um eine Sonne kreisen. Da es solchen Planeten in der Regel an Wärme und Sonnenlicht fehlt, sind sie nicht nur total finster, sondern auch so kalt, dass sich die Atmosphäre niederschlägt.
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Planet
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Allgemeines
Dunkelplaneten sind erheblich seltener als planetare Sonnensysteme. Es gibt sie jedoch fast überall. Zumeist entdeckt man sie in Galaxien oder Sternenhaufen – besonders im Zentrum solcher Ballungen. Einige Dunkelwelten finden sich auch im intergalaktischen Leerraum.
Das Aufspüren von Dunkelwelten grenzt aber an enorme Zufälle, da sie im Vergleich zu Sonnen sehr kleine und leichte Körper sind. Aufgrund dieser Eigenschaft werden Dunkelwelten sehr gerne für die Anlage von geheimen Stützpunkten oder Lagern verwendet.
Dunkelwelten eignen sich außerdem besonders gut für astronomische Beobachtungen – es fehlen die natürlichen Störfaktoren wie Atmosphäre oder Sonne.
Entstehung
Dass ein Planet zu einer Dunkelwelt wird, kann natürliche Gründe haben, lässt sich aber auch mittels technischer Manipulation erreichen.
Natürliche Dunkelwelten
Die natürlichen Entstehungsursachen liegen zum überwiegenden Teil in Störungen der natürlichen Schwerefelder in bereits bestehenden Sonnensystemen. Diese sind weit häufiger als gemeinhin angenommen und beruhen meist auf Störungen durch vorbeiziehende andere Sterne, gelegentlich auch durch Beeinflussung kleinerer Planeten durch einen oder mehrere große während oder kurz nach der Planetenentstehung. Am häufigsten sind es die am schwächsten gebundenen, äußersten Planeten, die instabil werden. Durch vorbeiziehende Sterne können sie vom Muttergestirn gelöst werden und dann gemächlich in den interstellaren Raum treiben. Auch ist es möglich, dass ein großer Planet instabil wird und auf seine Sonne zutreibt. Dringt er dabei in den Orbit eines kleineren Planeten ein, kann der kleinere Partner mit einer deutlich höheren Geschwindigkeit aus dem System katapultiert werden, während der größere mit einer steileren Kurve als zuvor in die Sonne stürzt.
Da Dunkelwelten viele hundert Millionen Jahre brauchen, um in intergalaktische Zwischenräume zu kommen und sich zuvor durch erneute Schleuderbewegungen aus dem Schwerefeld der Galaxis lösen müssen, sind natürlich entstandene Dunkelwelten im intergalaktischen Raum unglaublich selten.
Astronomisch sehr selten ist es, dass Dunkelwelten ohne dazugehörige Sonnensysteme entstehen. Sie können dabei so groß wie Braune Zwerge werden.
Künstliche Dunkelwelten
Technologisch fortschrittliche Völker sind in der Lage, ganze Planeten von ihren ursprünglichen Positionen zu bewegen. Dazu gibt es verschiedene Ansätze, die natürlich auch in Kombination angewandt werden.
Beschleunigung natürlicher Vorgänge
Die Möglichkeit, eine natürliche Entstehung zu beschleunigen, ist gravimetrisch anspruchsvoll, dafür ist der Energieeinsatz allerdings wesentlich geringer. Die Voraussetzung ist aber das Vorhandensein von Unregelmäßigkeiten in der Umlaufbahn.
Bekannte Dunkelwelten
- Siehe:→ Liste mit 0 Bekannten Dunkelwelten
Quellen
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