Rungaron
Im Jahre 3819 (232 NGZ) war der Bathrer Rungaron Oberpriester von Bakholom auf Cairon.
Erscheinungsbild
Er war bereits uralt, haarlos, mit tief in den Höhlen liegenden Augen, streng hervortretenden Wangenknochen und dünnen Lippen. Seine Hände waren mager, fast skelettartig. Er war anscheinend nicht mehr in der Lage, selbst zu gehen bzw. nicht über größere Strecken, da er von anderen in einer Sitzgelegenheit getragen wurde.
Charakterisierung
Rungaron war wie alle bathrischen Priester Anhänger der Lehre von der Harmonie der Dinge und des Lebens, die es ihm verbot, gegen andere vorzugehen - auch nicht zur Verteidigung.
Geschichte
Als Atlan in die verbotenen Bereiche von Bakholom eingedrungen und geschnappt worden war, wurde er Rungaron vorgeführt. Er konnte den Oberpriester nicht überzeugen, dass ein Angriff der Nomaden nicht nur bevorstand, sondern dank neuer, überlegener Waffen von Erfolg gekrönt sein würde.
Als Atlan von der Bedrohung durch den Erleuchteten, der von den Sternen gekommen war, sprach und der ihnen das Wahakú rauben würde, verlangte Rungaron, ihn einer Geisterprobe zu unterziehen. Bis dahin wurde Atlan in einer leeren Höhle eingesperrt.
Kurz bevor diese begann, brachen tatsächlich die Nomaden ein und raubten alle Priester, Priesterschüler und Metallgegenstände, die sie finden konnten. Unter ihnen war auch Rungaron. Die Nomaden brachten ihre Beute ins Tal der Götter, wo Atlan später aber nicht mehr auf die Priester traf, bzw. sie nicht in der Menge identifizieren konnte.
Rungarons weiteres Schicksal ist unbekannt.
Quelle
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